Aus aktuellem Anlass: Plagiat
Montag, 21. Februar 2011In den letzten Tagen ist viel über die Bedeutung von ehrlichen Zitaten und Belegen in wissenschaftlichen Arbeiten zu lesen und zu hören. Anlass ist die Doktorarbeit des Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg, die sehr viele Stellen aus anderen Texten enthalten soll, welche unzureichend oder gar nicht als Zitate belegt worden sind, nachgewiesen zum Beispiel im GuttenPlag Wiki. Spiegel Online schreibt von der „Plagiatsaffäre“ und immer mehr wird zudem der Verdacht laut, dass der Minister die Arbeit nicht selbst geschrieben hat. Dieser nennt den Plagiatsvorwurf abstrus und beteuert, dass die Anfertigung der Arbeit seine eigene Leistung gewesen wäre. An Rücktritt denkt er (noch) nicht.
Laut meinem Wahrig-Wörterbuch ist unter „Plagiat“ der „Diebstahl geistigen Eigentums“ bzw. die „Veröffentlichung des geistigen Werkes (oder eines Teils davon) eines anderen als eigenes Werk“ zu verstehen. (weiterlesen…)

